Firmengeschichte

Highlights aus der Geschichte von Swissgenetics

 

  • Am 23.12.1960 wird der Schweizerischer Verband für künstliche Besamung gegründet.
  • 1961 erhält der SVKB die Konzession für den Betrieb der Stationen in der ganzen Schweiz.
  • 1963 wird die erste ausgebaute schweizerische Besamungsstation in Neuenburg in Betrieb genommen. Im selben Jahr erscheint die erste «KB-Mitteilung», Vorgängerin des TORO. 

   
  • 1964 folgt die Inbetriebnahme der zweiten Besamungsstation, situiert in Mülligen. Die Leistungsprüfung und die Nachzuchtprüfung werden eingeführt.
  • 1965 wird der einheitliche Besamungstarif eingeführt und die Nachzuchtprüfung kann erheblich ausgebaut werden. 

  • 1966 kann das Gefrierverfahren eingeführt werden. Die Gefriertechnik bedeutet für die Viehzucht eine Revolution, in der Wirkung noch bedeutender als die Einführung der KB.
  • 1967 nimmt die Station in Ins – heute als Quarantänestation genutzt – den Betrieb auf.
  • 1968 wird ein Stier der «Aberdeen-Angus-Rasse» aus Schottland eingeführt, um der Nachfrage nach Samen für Gebrauchskreuzungen nachzukommen.

   
 
  • 1970 findet die Inbetriebnahme der dritten Besamungsstation, derjenigen in Bütschwil, statt. Erstmaliger Export von Samen in grösseren Mengen.
   
  • 1974 werden die Besamungstarife um durchschnittlich 6 Franken erhöht. Eine Erhöhung, die in ihrer Art bisher einmalig ist in der Geschichte der KB in der Schweiz. Der dadurch befürchtete Rückgang der Besamungen tritt nicht ein. Inbetriebnahme der Aufzuchtstation in Langnau b. Reiden.

  • 1980 werden mit den Kantonen Jura und Glarus die beiden letzten Standesvertreter als Verbandsmitglied aufgenommen.
  • 1986 löst Otto Balsiger Regierungsrat Jacques Béguin als Verbandspräsident ab. Dr. Friedrich Reichen folgt auf Hans Maurer als Direktor des SVKB. Die 25-Jahre-Jubiläum-Feierlichkeiten werden im Frühjahr mit zwei KB-Nachzuchtschauen eröffnet.
  • 1990 tritt die dem KB-Verband erteilte Konzession zur Durchführung der künstlichen Besamung in Kraft. Sie ist auf zehn Jahre befristet.
  • 1994 wird die gesamte Schweine-KB in die SUISSEM AG überführt.
  • 1995 tritt – per 1. Juli – die neue Tierzuchtverordnung in Kraft. Diese ermöglicht, dass auch andere Organisationen eine Konzession für die KB erhalten können. Das Monopol ist somit aufgehoben.
  • 1998 erhält der Verband das SQSZertifikat ISO 9002. Die Kantone geben ihre Genossenschaftsanteile an die Zuchtorganisationen ab.
  • 1999 stellt der SVKB auf Wartehaltung um und schliesst die Produktion in Bütschwil.
  • 2000 übernimmt der Verband die alleinige operative Verantwortung (vorher mit Zuchtorganisationen) für die Beschaffung von Genetik.
  • 2002 löst Edwin Steiner den seit 1995 amtierenden Peter Gfeller als Präsident ab.
  • 2004 wird das Exportgeschäft in den Genossenschaftsverband integriert und das neue Gebilde umbenannt zu Swissgenetics. Beginn der weltweiten Kooperation mit SEMEX (Kanada).
  • 2005 entfällt die Bewilligungspflicht für die KB in der Schweiz. Damit ist der Markt vollständig liberalisiert. Die Nachzuchtprüfung wird neu privatrechtlich geregelt. 

   
  • 2007 schliesst der Standort Neuenburg. Swissgenetics reduziert auf zwei Logistikzentren und nimmt das neue Gebäude in Zollikofen in Betrieb.
   
  • 2009 übertrifft die Exportmenge die Importe um das Doppelte. Jede dritte inländische Samendose wird exportiert. Der Swissgenetics-Stier SAVARD ist der weltweit am meisten eingesetzte Red-Holstein-Stier.

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